Wissenswertes
Der BRK-Kreisverband Regensburg (Stadt und Landkreis) mit Sitz in Regensburg betreibt im Bereich von Stadt und Landkreis Regensburg fünf Rettungswachen, bei denen zur Zeit 75 hauptberufliche und zahlreiche ehren- und nebenamtliche Mitarbeiter/innen in den Bereichen Krankentransport, Notarztdienst, Notfallrettung, Luftrettung, Interhospitaltransfer und Rückholdienst zum Einsatz kommen.
Mit einer jährlichen Kilometerleistung von mehr als einer Million Einsatzkilometer wurden im Jahre 2003 insgesamt 1457 Krankentransporte, 1794 Notfalleinsätze, 5124 Notarzteinsätze und 677 Intensivtransporte an den folgenden Standorten durchgeführt:
Hauptrettungswache Regensburg:
| Anschrift: | Hoher-Kreuz-Weg 7, 93055 Regensburg |
|---|---|
| Fuhrpark: | 4 Rettungswagen |
| 9 Krankentransportwagen | |
| 1 Krankentransportwagen Rückholdienst | |
| 1 Notarzteinsatzfahrzeug | |
| 1 Versorgungsfahrzeug | |
| 1 Dienstfahrzeug RD-Leitung |
Rettungswache Regensburg am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg:
| Anschrift: | Prüfeninger Straße 86, 93049 Regensburg |
|---|---|
| Fuhrpark: | 1 Notarztwagen (im Wechsel mit Standort Krankenhaus St. Josef) |
| 1 Intensivtransportfahrzeug |
Rettungswache Hemau:
| Anschrift: | Wittelsbacherstraße 8, 93155 Hemau |
|---|---|
| Fuhrpark: | 1 Rettungswagen |
| 1 Notarzteinsatzfahrzeug |
Rettungswache Regenstauf:
| Anschrift: | Dechant-Wiser-Straße 19, 93128 Regenstauf |
|---|---|
| Fuhrpark: | 1 Rettungswagen |
| 1 Notarzteinsatzfahrzeug |
Rettungswache Wörth/Donau:
| Anschrift: | Ahornstraße 1, 93086 Wörth/Donau |
|---|---|
| Fuhrpark: | 1 Rettungswagen |
| 1 Notarzteinsatzfahrzeug | |
| 1 Krankentransportwagen |
Ergänzt wird diese Rettungsmittelvorhaltung durch die Einsatzreserven der Schnelleinsatzgruppen sowie den Sanitäts- und Betreuungsdienst im Katastrophenschutz. Neben zahlreichen Fahrzeugen des Katastrophenschutzes stehen bei der SEG zusätzlich sechs Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen zur Ergänzung der regulären Rettungsmittelvorhaltung bereit. In Nittendorf wird der Rettungsdienst zur Überbrückung des therapiefreien Intervalls durch ein HvO-Team (Helfer vor Ort) unterstützt.
Nachdem im Sommer 2000 nach gesetzlicher Regelung die Sanitätseinsatzleitung, bestehend aus Organisatorischem Leiter und Leitendem Notarzt beim Massenanfall von Verletzten und Kranken gebildet wurde, stehen vier Einsatzleiter Rettungsdienst und Organisatorische Leiter, Rettungsassistenten mit mehrjähriger Berufserfahrung zudem teilweise mit Tätigkeit in der Rettungsleitstelle zu Verfügung. Zudem gibt es eine Unterstützungsgruppe, welche im Einsatzfall die Sanitätseinsatzleitung personell und mit modernsten Kommunikationsmitteln unterstützt.
Vor nunmehr 14 Jahren wurde die Ausbildung des qualifizierten Einsatzpersonals im Rettungsdienst durch den Bundesgesetzgeber im „Rettungsassistentengesetz“ geregelt. Diese umfangreiche zweijährige Ausbildung sichert die qualifizierte Ausbildung des nicht-ärztlichen Personals im Rettungsdienst, denn neben dem/der Notarzt/Notärztin stellt der/die Rettungsassistent/in heute eine tragende Säule der qualifizierten notfallmedizinischen Versorgung im Rettungsdienst dar.
Bereits heute verfügen ca. 95% der hauptberuflichen Mitarbeiter/innen unseres Kreisverbandes über die Qualifikation zum/zur Rettungsassistenten/in, weitaus mehr als für die gesetzliche Mindestbesetzung der Rettungsfahrzeuge erforderlich. Somit kann jederzeit eine lückenlose Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau garantiert werden.
Jährlich werden im BRK-Kreisverband Regensburg fünf Auszubildende im praktischen Anerkennungsjahr zum/zur Rettungsassistenten/in ausgebildet und während dieser Zeit durch besonders erfahrene und geschulte Ausbilder Rettungsdienst und Praxisanleiter betreut.
Auch die berufliche Weiterbildung wird für unsere Mitarbeiter/innen groß geschrieben: Neben einer freiwilligen Weiterbildung am Rettungszentrum Regensburg (rzr) oder anderen Einrichtungen nehmen alle hauptberufliche/n Mitarbeiter/innen jährlich an einer mindestens 30-stündigen Weiterbildung teil. Diese ist modular aufgebaut und wird zum einen in der Ausbildungsstätte des BRK Bezirksverbandes in Hohenfels und zum anderen in den Schulungsräumen des Kreisverbandes durchgeführt.
Das BRK hat in ganz erheblichem Umfang zahlreiche Beiträge zum Aufbau und zur Entwicklung des Rettungsdienstes in Bayern geleistet. Auch in Zukunft wird sich das BRK mit seiner Erfahrung und Kompetenz an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Rettungsdienstes in Bayern beteiligen. Beispielhaft für den Kreisverband Regensburg kann hier die Entwicklung des Systems zum Interhospitaltransfer auf höchstem Qualitätsniveau in Regensburg genannt werden, ein Meilenstein in der Versorgung intensivpflichtiger Patienten. Als innovativer Beitrag für den Fortschritt des Rettungsdienstes ist auch die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems auf EFQM-Basis zu sehen, welches von den BRK-Kreisverbänden im Bezirksverband Niederbayern/Oberpfalz zur Zeit aufgebaut wird und das heute schon vorhandene hohe Qualitätslevel im Rettungsdienst dauerhaft sichern und beständig weiterentwickeln wird.
Ihr Ansprechpartner im Referat Rettungsdienst:
Sebastian LangeTel.: 09 41 / 7 96 05 - 22, Fax 09 41 / 7 96 05 – 29
